Türme als Camera obscura

Die „Dunkle Kammer“ (deutsche Übersetzung von „Camera obscura“) im wahrsten Sinne des Wortes: die Turmstuben einiger Stadttürme in Nürnberg, Fürth, Bad Kissingen und Feuchtwangen wurden zu Aufnahmegeräten umgebaut. Alle Fenster schwarz zugeklebt, in einem Fenster ein kleines Loch ausgespart, gegenüber an der Wand schwarz-weißes Fotopapier (Rollenware) befestigt, Loch geöffnet und die Belichtung konnte beginnen. Belichtungszeiten, abhängig vom Licht draußen, zwischen 10 und 30 Minuten. Es entsteht ein schwarz-weißes Fotopapier-Negativ, dessen Größe vom jeweiligen Raum abhängig ist. Das größte Foto bisher in der Größe 1,25 x 7,50 Meter wurde im Laufertorturm in Nürnberg gemacht.

© 2018 Günter Derleth